De Jongens Driest Brass Quintet
Auf und davon mit den „Dreisten Jungs“

Es ist soweit! Das holländische Trio De Jongens Driest hat sich mit den Amerikanern Michael Vatcher und Matt Darriau zusammengetan und dieses Jahres soll es für das neue Quintett richtig losgehen: zum Auftakt am 26. August mit einem gemeinsamen Projekt für die „ZomerJazzFietsTour 2011“, sofort danach mit einer ersten und im März 2012 mit einer zweiten Tour.


Vom Trio zum Quartett

Als De Jongens Driest Michael Vatcher das erste Mal trafen, hat es bei allen sofort gefunkt. Als Quartett gab es mehrere Auftritte, darunter ein wunderbares Konzert für Radio Bremen, das am Ende sogar als CD erschien. Aber das konnte es noch nicht gewesen sein.

Die „Dreisten Jungs“ – seit vielen Jahren aufeinander eingespielt – waren zu mächtig für eine Quartettbesetzung. Sie waren nicht nur klar in der Überzahl und hatten gegenüber dem Amerikaner Vatcher bei ihren Konzerten in Holland ganz klar Heimspielvorteil – nein: sie waren auch musikalisch einfach zu dominant. Man würde ein neues Repertoire brauchen, man müsste mehr sein als nur ein Trio mit einem Schlagzeuger, um zu einer echten Band zusammen zu wachsen.

Vom Quartett zum Quintett

Und dann kam das Konzert mit Michael und Matt Darriau. Geplant als eine einmalige Angelegenheit, war auf einmal die Sache ganz einfach: das Quintett versprach die Antwort auf unsere Suche. Wir hatten ein ähnliches Timing (auch in unseren Witzen und Pointen), unsere Stimmen berührten sich und unsere Instrumente – unser Blech – klangen besser als je zuvor! Seitdem arbeiten wir mit Matt zusammen und es passt noch immer und immer besser. Wir wissen: We have something beautiful here!

De Jongens Driest sind eine minimalistische Brass Band. Das bedeutet: Wir erzeugen nur harmonische Töne und leichte, fließende Grooves. Was andere Bands können, nämlich sich zwischendurch bei ihren Gitarren und Keyboards ein wenig ausruhen, das können wir nicht. Uns bleibt nichts anderes übrig als mit langen Atemzügen einen Ton nach dem anderen zu spielen.

Im Quintett mit Michael und Matt hat sich daran viel verändert: Was die Harmonie angeht, so steht und fällt sie mit Matts Extra-Stimme. Wir können jetzt unseren Groove nur andeuten – aber auch hammerhart weiter pumpen. Michael erzeugt Druck – aber er bringt auch die Erlösung. Im Zusammenspiel ziehen uns beide hoch, holen uns wieder runter und so geht es immer weiter .. rauf und runter … auf und davon. Wir sind nicht mehr einfach nur die „Dreisten Jungs“ – unser Quintett hat einen neuen Sound gefunden, eine neue Dynamik.

Die Musik

Die Musik des Quintetts speist sich aus vielen Quellen. Die einen bringen Balkanklänge & Klezmer mit in die Band, andere wiederum Second line, Free Jazz, Salsa, Highlife aus Afrika und Punkrock. Wir haben Groove-Experten dabei und können die Spannung halten bis zum Äußersten. Unsere Herkunft ist die improvisierte Musik. Unsere Einstellung rührt aus der Leidenschaft.

Wir haben uns einfach De Jongens Driest Brass Quintet genannt. Mach dich auf ein eklektisches Konzert gefasst, wo die Musiker es gut mit dir meinen. Die fünf Stimmen werden dich berühren, aufsaugen, überraschen, und dir Energie geben.

Erste Aufnahmen des Quintetts gibt es im Mediaplayer (DJDBQ)

Die Musiker

Matt Darriau (Klarinette, Kaval) lebt in Brooklyn. Er ist festes Mitglied bei den Klezmatics und leitet sein eigenes Paradox Trio.
Michael Vatcher (Schlagzeug), geboren in den USA, lebt in Amsterdam. Er trommelt in Michael Moores Band Available Jelly, im Trio Braam – deJoode – Vatcher und mit vielen anderen Improvisatoren des zeitgenössischen Jazz.
Janfie van Strien (Sopransaxophon) und Joop van der Linden (Posaune) spielen in der Amsterdam Klezmer Band und mehreren anderen Ensembles. Beide sind auch als Songwriter für ihre Bands.
Arno Bakker (Sousaphon) arbeitet mit Marockin’ Brass zusammen und lässt sich ansonsten für alle Projekte jenseits der Konvention anheuern.

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